Die jährliche RSV-Saison beginnt in Deutschland üblicherweise im November oder Dezember und dauert bis März oder April, wobei die höchsten Inzidenzen zwischen Dezember und März zu verzeichnen sind. Laut RKI-Berichten begann die RSV-Saison 2025/2026 relativ spät im Januar 2026 und zeigt derzeit noch eine starke Aktivität. Daher sollte die Immunisierung von Neugeborenen und Risikokindern mit dem monoklonalen Antikörper Nirsevimab noch bis Mitte April (12.04.2026) durchgeführt werden.
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) kritisiert die vom Bewertungsausschuss gegen die Ärzteseite durchgesetzte Absenkung psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 Prozent auf das Schärfste. Jede ärztliche und therapeutische Versorgungsleistung muss entsprechend ihres Wertes für die Gesundheitsversorgung vergütet werden.
Der SpiFa, der BVKJ, der Berufsverband der niedergelassenen Kinderchirurgen Deutschlands e.V. (BNKD) sowie der Berufsverband niedergelassener Chirurgen e.V. (BNC) begrüßen die im Rahmen des Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform von der Koalition aus CDU/CSU und SPD vorgesehene Streichung des Ausschlusses von Kindern und Menschen mit Behinderungen aus den Hybrid-DRG-Regelungen des § 115f SGB V ausdrücklich.
Der BVKJ befürwortet ausdrücklich das Stillen als optimale Form der Säuglingsernährung, setzt sich seit vielen Jahren aktiv für dessen Förderung ein und unterstützt grundsätzlich die Zielsetzung der neuen Stillleitlinie, die Stillrate von Säuglingen zu verbessern. Der BVKJ hat aber bereits im Vorfeld Bedenken gegenüber der neuen AWMF-Leitlinie "Stilldauer und Stillintervention" geäußert, da in ihr zentrale Aspekte aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht nicht hinreichend abgesichert sind.
Die aktuell intensiv geführte Debatte um ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche zeigt, wie groß die gesellschaftliche Sorge um die psychische Gesundheit junger Menschen inzwischen ist. Der Ausschuss Jugendmedizin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) begrüßt diese Debatte ausdrücklich und mahnt deutlich bessere therapeutische und pädagogische Unterstützungsangebote für die betroffenen Jugendlichen an.