Der BVKJ kritisiert den heute im BMG in der Verbändeanhörung erörterten Gesetzentwurf zur digitalen Gesundheitsversorgung scharf. Der Verband warnt vor einer grundlegenden Fehleinschätzung der tatsächlichen Möglichkeiten digitaler Instrumente – insbesondere in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie chronisch kranker Menschen. Zudem sieht der Verband die dringend notwendige Einführung eines funktionsfähigen Primärarztsystems gefährdet.
Zu den Berichten der Medizinstudierenden über sexualisierte Übergriffe beim Deutschen Ärztetag erklären die Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Blumenthal-Beier, sowie der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen (BVKJ), Dr. Michael Hubmann, wie auch die Vizepräsident*innen Dr. Anke Steuerer und Dr. Stefan Trapp: Gegenüber sexualisierter Gewalt gilt ausnahmslos: Null Toleranz.
Es ist unbestritten, dass im deutschen Gesundheitssystem noch ein großer Nachholbedarf in Bezug auf digitale Kommunikation und Vernetzung und sinnvolle Nutzung der erhobenen Gesundheitsdaten besteht. Es fehlt dabei nicht an innovativen Lösungen, sondern an der erforderlichen Transparenz und Interoperabilität. Der vorgelegte Gesetzentwurf ist aus Sicht des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) jedoch völlig ungeeignet, diese Probleme sinnvoll anzugehen.
Die "Ärzte Zeitung Politik & Debatte" hat den BVKJ-Medienpreis 2026 als Medienpartner begleitet und über die Preisverleihung berichtet. Im Mittelpunkt standen journalistische Beiträge, die zeigen, wie Schulen und Kitas die Gesundheit und Entwicklung von Kindern stärken können. Ausgezeichnet wurden Artikel über Projekte zu wertschätzender Schulkultur, musikalischer Bildung an Brennpunktschulen sowie Ernährungsbildung durch eigenes Gärtnern.
Der BVKJ-Medienpreis 2026, der unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken steht, wurde am 8. Mai im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin vor rund 100 Gästen verliehen. Mit diesem Preis würdigt der BVKJ jedes Jahr herausragende journalistische Arbeiten, die auf die Belange von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen. 2026 standen Beiträge im Fokus, die aufzeigen, wie Kitas und Schulen zur Förderung der Kindergesundheit beitragen.