Der BVKJ lehnt den Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes in seiner jetzigen Form ab. Die geplanten Einsparungen belasteten vor allem die ambulante Versorgung, obwohl diese besonders effizient arbeite und künftig zentrale Aufgaben in Prävention, Primärarztsystem und Ambulantisierung übernehmen soll. Der BVKJ fordert, Präventionsleistungen von Budgetgrenzen auszunehmen, die Entbudgetierung der Pädiatrie zu erhalten und die kinderärztliche Weiterbildung gezielt zu stärken.
Die Sommerferien stehen vor der Tür – und damit für viele Familien lange Autofahrten in den Urlaub. Für manche beginnt die Reise allerdings mit Übelkeit auf der Rückbank statt mit Vorfreude auf das Urlaubsziel. Besonders Kinder sind häufig betroffen. Michael Achenbach, Pressesprecher des Landesverbands Westfalen-Lippen im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ), erklärt, wie Reiseübelkeit entsteht, und mit welchen einfachen Maßnahmen sich das Risiko stark reduzieren lässt.
Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach wirbt gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) dafür, dass Kinder ihre ersten drei Lebensjahre ohne Fernseher, Smartphone und Co. verbringen. Das erklären sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung. "Kinder unter drei Jahren brauchen keine Bildschirme, sondern vor allem die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Bezugspersonen", betont Dr. Anke Steuerer, Vizepräsidentin des BVKJ.
Der BVKJ begrüßt die Beteiligung des BVKJ-Landesverbands Berlin am bundesweiten Ärzte-Aktionstag der KVen am 10. Juni 2026. Der Großteil der Berliner Kinder- und Jugendarztpraxen wird am morgigen Mittwoch nicht öffnen. Der Aktionstag ist eine Reaktion auf das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Sollte das jetzt im parlamentarischen Verfahren befindliche Gesetz nicht geändert werden, wird es auch in anderen Bundesländern zu Protestaktionen kommen.
Die aktuelle gesundheitspolitische Debatte in Deutschland ist von dem Wunsch geprägt, das System gleichzeitig leistungsfähiger, zugänglicher und kostengünstiger zu machen. Das bringt einen grundlegenden Zielkonflikt mit sich, findet unser Präsident Dr. Michael Hubmann. In einem Gastbeitrag äußert er sich im Tagesspiegel Background zu den Vorschlägen der ABDA und der Kommunikation von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur Pflegereform.