Pressemitteilung

Mehr als Schultüte und Ranzen: BVKJ gibt Tipps für einen gesunden Schulstart

Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz (ChatGPT, OpenAI) erstellt.

Mit der Einschulung beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Neben Schultüte, Mäppchen und Sporttasche gibt es aus Sicht des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) jedoch noch weitere wichtige Punkte, die Eltern für einen gesunden Start in den Schulalltag beachten sollten.

Dr. Anke Steuerer, Vizepräsidentin des BVKJ, erklärt: „Ein gut sitzender Schulranzen ist wichtig. Genauso wichtig ist es aber, ihn täglich auf Inhalt und Gewicht zu überprüfen. Viele Kinder neigen dazu, lieber immer alles im Ranzen zu lassen, damit sie nichts vergessen. Dadurch übersteigt der Ranzen aber schnell das für Kinder in diesem Alter empfohlene Gewicht von maximal 10 - 15 Prozent des Körpergewichts des Kindes.“

Ebenso wichtig ist, dass Kinder über eine ausreichend trainierte Muskulatur verfügen, damit das von nun an regelmäßige Tragen des Ranzens nicht zu Nacken- und Rückenschmerzen führt. Dafür braucht es keine besonderen Fitnessprogramme. Ein kindgerechter Vereinssport sowie eine regelmäßige körperliche Aktivität im Alltag, zum Beispiel durch Toben und Spielen sowie Bewegung im Freien, reichen vollkommen aus. Insgesamt sollten Kinder in diesem Alter täglich ein bis drei Stunden körperlich aktiv sein.

Auch der Schulweg bietet eine gute Gelegenheit, Bewegung in den Alltag zu integrieren. Wenn möglich, sollten Kinder zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zur Schule kommen. Schulen appellieren aus Verbandssicht vollkommen zurecht an Eltern, das sogenannte „Elterntaxi“ nur dann zu nutzen, wenn es wirklich notwendig ist.

Dr. Tanja Brunnert, Bundespressesprecherin des BVKJ, weist außerdem darauf hin, dass eine weitere häufig diskutierte Anschaffung zum Schulbeginn meist nicht erforderlich ist: „Ein eigenes Smartphone vor dem neunten Geburtstag empfehlen wir grundsätzlich nicht. Auch Smartwatches mit Ortungsfunktion sind kritisch. Wenn Kinder permanent per Smartwatch verfolgt werden, kann das die Botschaft vermitteln: ‚Ich traue dir den Schulweg nicht alleine zu‘ oder ‚Ich vertraue dir nicht‘. Für die Entwicklung von Selbstständigkeit und Selbstvertrauen ist es jedoch wichtig, dass Kinder lernen, Herausforderungen eigenständig zu bewältigen. Dazu gehört es auch, mal einen Fehler zu machen, sich mal zu verlaufen und den Weg dann trotzdem zu finden. Wir müssen die Kinder darin stärken, dass sie dies alleine bewältigen können.“

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ)

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51069 Köln
Telefon: 0221 – 68 909 0
E-Mail: info@bvkj.de

Präsident: Dr. med. Michael Hubmann
Bundespressesprecher: Jakob Maske
Bundespressesprecherin: Dr. med. Tanja Brunnert

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Jakob Maske
jakob.maske@noSpam.bvkj.de

Dr. Tanja Brunnert
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