Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) begrüßt, dass die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit ihrem Antrag die Kinder- und Jugendgesundheit als eigenständiges Thema auf die Agenda heben und so die besonderen Belange von Kindern und Jugendlichen wie auch die besonderen Herausforderungen der Kinder- und Jugendmedizin adressieren.
Mit dem BVKJ-Medienpreis 2026 möchten wir journalistische Beiträge auszeichnen, die zeigen, wie Schulen oder Kitas Kinder aus sozial benachteiligten Familien durch gezielte Gesundheitsangebote fördern und damit Chancengleichheit schaffen. Einreichen können Sie deutschsprachige Beiträge aus Print- und Onlinemedien, Social Media, Hörfunk-, Podcast- und Fernsehbeiträge, die zur Ausschreibung passen und in 2025 veröffentlicht wurden. Einsendeschluss ist der 15.03. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
Der BVKJ äußert große Besorgnis über die jüngsten Entwicklungen in den USA, wo die Zahl der empfohlenen Kinderimpfungen drastisch reduziert werden soll. Der Verband betont nachdrücklich: der unwissenschaftliche Angriff auf Schutzimpfungen gefährdet die Gesundheit von Kindern über die USA hinaus. Das US-Gesundheitsministerium hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, die Zahl der empfohlenen Schutzimpfungen für Kinder von bislang 17 auf 11 reduzieren zu wollen.
BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann weist die Forderung von Stefanie Stoff-Ahnis, Vize-Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, nach einer Rückabwicklung der Entbudgetierung der Kinder- und Jugendmedizin entschieden zurück. Die Behauptung, die Entbudgetierung hätte keinen positiven Effekt auf die Versorgung gehabt, ist aus Verbandssicht eine Falschdarstellung. "Ich glaube nicht, dass Frau Stoff-Ahnis das System nicht versteht", so Hubmann. "Ich halte das für eine bewusste Rauchbombe."
Mit der Bundestagspetition Nr. 185291 rückt ein drängendes Anliegen in den Mittelpunkt der gesundheitspolitischen Debatte: Das Wahlrecht zur Spezialisierung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege nach § 59 Pflegeberufegesetz muss dauerhaft bestehen bleiben. Nur so kann die qualifizierte Ausbildung für die Pflege von Kindern und Jugendlichen auch im Rahmen der generalistischen Ausbildung langfristig gesichert werden. Die Unterschrift ist bis zum 19.01.2026 möglich.