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Eines der Ziele der Krankenhausreform, die mit dem KHVVG der vergangenen Legislatur­periode begonnen und mit KHAG fortgeführt wird, ist die Konsolidierung der Krankenhaus­landschaft durch eine Konzentration der spezialisierten Versorgung. Die Pädiatrie hat den angestrebten Strukturwandel bereits durchlaufen und erhebliche Standort­schließungen sind erfolgt. So sank zwischen 1991 und 2012 die Anzahl der Abteilungen für Kinder- und Jugendmedizin von 440 auf 364, bis 2023 reduzierte sich diese Zahl…

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Der BVKJ befürwortet die Verringerung der Bürokratie und Erleichterung der Antragsstellung und -bearbeitung durch digitale Tools. Auch die genehmigungsfreie Vertretung für sechs statt drei Monate bzw. im Todesfall für neun Monate hält der BVKJ für eine sinnvolle Verordnungsanpassung und unterstützt inhaltlich die Stellungnahme der KBV. Allerdings möchte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen gegen die geplante pauschale Gebührenerhöhung pro Antragsstellung um 10 Prozent zur…

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Der Einsatz von Antibiotika bei der Behandlung von Infektionskrankheiten unterscheidet sich von Land zu Land innerhalb Europas, aber auch innerhalb Deutschlands zum Teil erheblich. Die zu breite und ungezielte Verordnung vor allem auch bei Virusinfektionen führt zur Entwicklung von Antibiotikaresistenzen bis hin zur Unwirksamkeit von Standard­therapien.

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Die zunehmende Prävalenz ernährungsbedingter Krankheiten verpflichtet die Politik, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um insbesondere Kinder und Jugendliche vor Krankheiten zu schützen, die sie ihr ganzes Leben lang belasten können. Verhaltenspräventive Maßnahmen allein hatten in der Vergangenheit keinen durchschlagenden Erfolg, deshalb setzt sich der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen für einen Maßnahmenmix ein, der vor allem auch verhältnispräventive Maßnahmen enthält.

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In ihrem Koalitionsvertrag haben Union und SPD beschlossen, die Kapazitäten der Weiterbildungsstellen in der Kinder- und Jugendmedizin auszubauen. Hierzu ist eine Gleichstellung der Pädiatrie mit der Allgemeinmedizin in der ambulanten Weiterbildungsförderung nach § 75 a SGB V zielführend. Dies ist angesichts des Mangels an Kinder- und Jugendärzten dringend erforderlich.

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Die 2022 von Bundesgesundheitsminister Lauterbach eingesetzte „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“ hat ihre Tätigkeit mit der Veröffentlichung ihrer 14. Stellungnahme abgeschlossen. Diese entwirft ein „Zielbild“ für die zukünftige Rolle der Krankenhäuser bei der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Dabei wird erneut die einseitige Perspektive der Kommission deutlich, der ganz offensichtlich die Expertise in der ambulanten Patientenversorgung fehlt.

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Mit Blick auf die Bundestagswahlen 2025 und die kommende Legislaturperiode fordert der BVKJ das Bekenntnis aller Parteien zu einem Pakt für Kinder- und Jugendgesundheit. Dieser soll gewährleisten, dass die Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen durch politische Richtungsentscheidungen nachhaltig verbessert werden. Explizit wird von den Parteien ein explizites Bekenntnis zur Priorisierung der Kinder- und Jugendgesundheit in den Wahlprogrammen gefordert.

 

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Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen (BVKJ) begrüßt das Ansinnen, insbesondere aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie, die Strukturen der Öffentlichen Gesundheit und Prävention zu stärken. Der BVKJ ist überzeugt, dass es notwendig ist, die Öffentliche Gesundheit in einem umfassenderen Gesetzeswerk grundlegend neu aufzustellen und hier weitreichende und innovative Impulse zu setzen. Die Schaffung eines neuen Bundesinstituts für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM)…

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Die STIKO hat am 27. Juni 2024 die Prophylaxe von Erkrankungen durch Respiratorische Synzytialviren (RSV) durch passive Immunisierung mit Nirsevimab für alle Neugeborenen und Säuglinge in deren erster RSV-Saison empfohlen. Der BVKJ begrüßt die Empfehlung der STIKO ausdrücklich. Ebenso ausdrücklich unterstützen wir die geplante Rechtsverordnung des BMG dahingehend, dass hier ein gesetzlicher Anspruch für gesetzliche Versicherte Säuglinge auf die RSV-Prophylaxe festgelegt wird.

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Der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Öffentlichen Gesundheit sieht die Schaffung eines neuen Bundesinstituts für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM) vor. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) sieht die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des Instituts als fragwürdig an, da es keinen erkennbaren Mehrwert gegenüber bestehenden Einrichtungen wie dem Robert-Koch-Institut (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet.…

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Kontakt

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ)
Präsident: Dr. med. Michael Hubmann
E-Mail: info@noSpam.bvkj.de
Internet: www.bvkj.de

Referent Gesundheitspolitik: Simon K. Hilber
Telefon: 030 280 475 10
E-Mail: simon.hilber@noSpam.bvkj.de

Lobbyregister beim Deutschen Bundestag: Registernummer R000638