Pressemitteilung der DAK-Gesundheit mit Experten-Statement von BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann: Neben Gaming, Social Media und Streaming erhöhen auch KI-Chatbots den riskanten Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Fast acht Prozent der Minderjährigen nutzen KI-Anwendungen gegen ihre Einsamkeit. Bei Jugendlichen mit depressiver Symptomatik liegt der Anteil über 30 Prozent. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer neuen Längsschnittuntersuchung.
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) wächst weiter: Die Mitgliederversammlung des SpiFa beschloss am 21. März die Aufnahme des BVKJ als assoziiertes Mitglied. Mit dem Beitritt wird die gemeinsame fachärztliche Interessenvertretung um die Perspektive der Kinder- und Jugendmedizin erweitert und die Stimme der Fachärztinnen und Fachärzte für eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung in jedem Lebensalter weiter gestärkt.
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) kritisiert die vom Bewertungsausschuss gegen die Ärzteseite durchgesetzte Absenkung psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 Prozent auf das Schärfste. Jede ärztliche und therapeutische Versorgungsleistung muss entsprechend ihres Wertes für die Gesundheitsversorgung vergütet werden.
Der SpiFa, der BVKJ, der Berufsverband der niedergelassenen Kinderchirurgen Deutschlands e.V. (BNKD) sowie der Berufsverband niedergelassener Chirurgen e.V. (BNC) begrüßen die im Rahmen des Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform von der Koalition aus CDU/CSU und SPD vorgesehene Streichung des Ausschlusses von Kindern und Menschen mit Behinderungen aus den Hybrid-DRG-Regelungen des § 115f SGB V ausdrücklich.
Der BVKJ befürwortet ausdrücklich das Stillen als optimale Form der Säuglingsernährung, setzt sich seit vielen Jahren aktiv für dessen Förderung ein und unterstützt grundsätzlich die Zielsetzung der neuen Stillleitlinie, die Stillrate von Säuglingen zu verbessern. Der BVKJ hat aber bereits im Vorfeld Bedenken gegenüber der neuen AWMF-Leitlinie "Stilldauer und Stillintervention" geäußert, da in ihr zentrale Aspekte aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht nicht hinreichend abgesichert sind.