Gesunde Kinder
sind unsere Zukunft

BVKJ im Verbund

Eine effiziente Wahrnehmung der Interessen seiner Mitglieder kann dem BVKJ nur durch Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Institutionen gelingen – das gilt für pädiatrische ebenso wie für außerpädiatrische Gruppierungen.

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ)

Die DAKJ ist der Dachverband der pädiatrischen Verbände (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte). Wichtigstes Ziel der DAKJ ist die Bündelung der pädiatrischen Interessen und ihre Vertretung nach außen, außerdem die Koordination der Arbeit der Mitgliedsverbände.

E.A.P. (European Academy of Paediatrics) & E.C.P.C.P. (European Confederation of Primary Care Paediatrician)

Die E.A.P. und E.C.P.C.P. sind Vereinigungen der europäischen pädiatrischen Berufsverbände und Gesellschaften. Die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen in den einzelnen Staaten ist sehr unterschiedlich geregelt:

Da es eines der wichtigsten Ziele des BVKJ darstellt, eine flächendeckende pädiatrische Versorgung in Deutschland zu sichern, ist es mit Blick auf die europäischen Harmonisierungsbestrebungen wichtig, die Weichen auch in Europa in diese Richtung zu stellen und Verbündete unter den Pädiatern anderer Länder zu gewinnen.

Weitere Organisationen

Der BVKJ arbeitet mit zahlreichen Organisationen im Interesse von Kindern und Jugendlichen zusammen, dazu gehören u. a. die Deutsche Ligafür das Kind, die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege (DAJ), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V., die Stiftung Lesen, peb (Plattform Ernährung und Bewegung e.V.) und das Netzwerk Junge Familie, Kooperation „Gesundheitliche Chancengleichheit“.

Ärztekammern und Kassenärztliche Vereinigungen

Der BVKJ bemüht sich um eine konstruktive und faire Zusammenarbeit mit den Organen der ärztlichen Selbstverwaltung. Bei allen Kontroversen und Unstimmigkeiten, die es zwischen Pädiatern und den Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen gibt, bekennt sich der BVKJ dennoch

offen zu einer Fortsetzung des bewährten deutschen Gesundheitssystems mit Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen. Dies beinhaltet insbesondere den Verbleib des Sicherstellungsauftrages bei den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Verzicht auf Einzelverträge zwischen Kassen und niedergelassenen Ärzten. Dennoch sind Reformen auch auf Kammer- und KV-Ebene notwendig, vor allem eine angemessene Repräsentanz der Fachgruppen in den Gremien der Selbstverwaltung, was am ehesten durch die Einführung eines Verhältniswahlrechts (mit Minderheitenschutz) zu gewährleisten ist.