Gesunde Kinder
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16.06.2014

Medikamente auf Reisen: Jetzt schon an Vorrat und ärztliche Bescheinigung denken!

Asthmatiker, Epileptiker, Diabetiker, Rheumatiker - viele chronisch kranke und behinderte Kinder brauchen ihre Dauermedikamente nicht nur am Urlaubsort, sondern auch während der Reise. Sie müssen also im Flugzeug mit ins Handgepäck. Das kann wegen der strengen Sicherheitsbestimmungen und auch wegen der besonderen Bedingungen im Flugzeug zu Problemen führen.

Asthmatiker, Epileptiker, Diabetiker, Rheumatiker - viele chronisch kranke und behinderte Kinder brauchen ihre Dauermedikamente nicht nur am Urlaubsort, sondern auch während der Reise. Sie müssen also im Flugzeug mit ins Handgepäck. Das kann wegen der strengen Sicherheitsbestimmungen und auch wegen der besonderen Bedingungen im Flugzeug zu Problemen führen.

Der Sprecher des nordrheinischen Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Josef Kahl, gibt Eltern Tipps für den problemlosen Medikamententransport:

 

  • Verpacken Sie die Medikamente Ihres Kindes - insbesondere natürlich Ampullen, Sprays und Spritzen - bruchsicher im Handgepäck.
  • Nehmen Sie für die Dauer der Reise etwa das Anderthalb- bis Zweifache der normalen Medikamentenmenge im Handgepäck mit. Manchmal werden Flüge umgeleitet oder der Abflug verzögert sich um längere Zeit - auch wenn Sie schon im Flugzeug sitzen.
  • Bitten Sie Ihren Kinder- und Jugendarzt um eine Bescheinigung, dass die Medikamente persönlich benötigte Medikamente sind. Sonst bekommen Sie insbesondere Probleme bei der Mitnahme von Spritzen - etwa für Diabetiker - im Handgepäck.
  • Wenn Sie längere Zeit auf Reisen sind und deshalb größere Medikamentenmengen mitnehmen, kann es bei der Einreise ins Urlaubsland Probleme mit dem Zoll geben. Auch hier hilft die Bescheinigung. Ebenso hilft sie beim Verlust im Urlaubsland.
  • Bitten Sie Ihren Kinder- und Jugendarzt, auf der Bescheinigung nicht nur den Namen des Medikaments, sondern auch den Generic-Namen (warenrechtlich nicht geschützte, internationale Freinamen von Arzneistoffen) aufzuschreiben. Führen Sie außerdem die für eine Behandlung oder Rezeptausstellung im Ausland notwendigen Dokumente mit sich, so dass bei Verlust des Medikaments Ärzte und Apotheker am Urlaubsort für Ersatz sorgen können.

 
Düsseldorf, Juni 2014
 
Info für die Redaktion:
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Für Rückfragen steht Ihnen der Pressesprecher des BVKJ LV Nordrhein, Dr. med. Hermann-Josef Kahl telefonisch unter 0211/672222 oder 01737388588 zur Verfügung.