Gesunde Kinder
sind unsere Zukunft

14.10.2009

Impfung gegen Schweinegrippe bei Kindern nur durch den Kinder- und Jugendarzt!

„Kinder sollten auf jeden Fall die Impfung gegen die Neue Grippe erhalten. Insbesondere Kinder, die ein chronisches Leiden wie z.B. Asthma bronchiale, Stoffwechselerkrankungen, Herzfehler etc. haben, müssen baldmöglichst geimpft werden. Eltern sollten ihre Kinder jedoch nur beim Kinder- und Jugendarzt impfen lassen. Wichtig dabei: eine gründliche und individuelle Beratung mit Abwägung potenzieller Risiken. Auf gar keinen Fall sollten Kinder im Rahmen von Reihenimpfungen durch Ämter geimpft werden.“ Dies forderte heute in Köln Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland.

Dr. Wolfram Hartmann: „Die zur Zeit vorliegenden Pandemie-Impfstoffe, die von der Bundesregierung eingekauft wurden, sind laut StIKo auch für Kinder sicher, wirksam und verträglich, allerdings fordern wir für die Zukunft die Entwicklung von A/H1N1-Impfstoffen, die frei von Adjuvantien und Thiomersal sind. Hier hätte seitens der Regierung größerer Druck gemacht werden müssen.“ Hartmann bezieht sich auf Beimengungen zu den vorliegenden Impfstoffen, die in der Öffentlichkeit aufgrund ihrer mutmaßlichen Nebenwirkungen für Diskussionen gesorgt haben.

Den angeblich weitgehend nebenwirkungsfreien Ganzvirus-Impfstoff, wie er für die Soldaten der Bundesregierung verwendet werden soll, hält Hartmann auf gar keinen Fall für eine alternative Impfstoff-Lösung für Kinder: „Ganzvirus-Impfstoffe entspringen einem veralteten Impfstoff-Konzept und wurden zugunsten der so genannten Spaltvirus-Impfstoffe, die nur noch Bruchteile von Viruspartikeln enthalten, in den modernen Grippeimpfstoffen aufgegeben.“ Der Grund waren ihre deutlich höheren Nebenwirkungen.

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Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)
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