Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) wächst weiter: Die Mitgliederversammlung des SpiFa beschloss am 21. März die Aufnahme des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) als assoziiertes Mitglied. Mit dem Beitritt wird die gemeinsame fachärztliche Interessenvertretung um die Perspektive der Kinder- und Jugendmedizin erweitert und die Stimme der Fachärztinnen und Fachärzte für eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung in jedem Lebensalter weiter gestärkt.
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) vertritt rund 11.800 Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte aus Praxen, Kliniken und dem öffentlichen Gesundheitswesen. Unter dem Leitgedanken „Jedes Kind ist anders. Für alle machen wir uns stark!“ setzt sich der Verband für eine hochwertige pädiatrische Versorgung sowie verlässliche Rahmenbedingungen ein. Zudem bringt der BVKJ als Ansprechpartner für Politik und Medien die Perspektive junger Patientinnen und Patienten aktiv in gesundheitspolitische Debatten ein.
Der Vorstandsvorsitzende des SpiFa, Dr. med. Dirk Heinrich, begrüßt den Beitritt ausdrücklich und betont die Bedeutung der neuen Zusammenarbeit:
„Mit dem BVKJ gewinnt der SpiFa eine besonders starke, engagierte und im Gesundheitssystem gehörte Stimme für die Versorgung der jüngsten Patientinnen und Patienten. Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte übernehmen eine zentrale Rolle in der Prävention, frühen Diagnostik und für die langfristige Gesundheit unserer Gesellschaft. Diese Perspektive künftig mit im SpiFa zu bündeln, stärkt unsere gemeinsame gesundheitspolitische Durchsetzungskraft.”
Auch der Präsident des BVKJ, Dr. med. Michael Hubmann, sieht im Beitritt zum SpiFa eine große Chance für die Kinder- und Jugendmedizin:
„Wir Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte nehmen im Versorgungssystem eine besondere Rolle ein: Wir sind sowohl hausärztlich als auch fachärztlich tätig. Der Beitritt zum SpiFa bietet uns die Chance, die Belange beider Bereiche künftig noch stärker einzubringen und ihre Interessen wirksam zu vertreten. Gerade mit Blick auf anstehende Herausforderungen wie die Notfallreform oder das Primärversorgungssystem ist uns die Zusammenarbeit sehr wichtig.“
Von nun an wollen SpiFa und BVKJ noch enger als bisher gemeinsam für eine qualitativ hochwertige und patientenorientierte Versorgung eintreten. Dabei sollen Fragen der Versorgung von Kindern und Jugendlichen und ihre besonderen Bedürfnisse stärker in den Mittelpunkt gesundheitspolitischer Entscheidungen gerückt und als zentraler Bestandteil einer zukunftsfähigen Versorgung verankert und sichtbar gemacht werden.